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SERVER & STORAGE

Ohne Server- und Storage Systeme läuft in der IT gar nichts. Doch zwischen Tradition und Trends die optimale Lösung zu finden, fällt vielen immer schwieriger. Dabei hängt alles im Kern nur von einer Frage ab: Wie sieht Ihre Unternehmensstrategie aus?

Worum geht`s?

Egal ob es um die Performance Ihrer IT geht, um die Ausfallsicherheit, um Ihre Flexibilität in der IT oder um Aspekte der wirtschaftlichen Skalierbarkeit: Für alles das und vieles mehr legen wir gemeinsam mit Ihnen im Bereich Server & Storage den entscheidenden Grundstein. Dabei geht es längst nicht nur um das Fundament Ihrer IT-Infrastruktur. Es geht mehr denn je um eine zentrale Weichenstellung für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Unser Anspruch ist es, dass die IT zum Treiber Ihres Erfolgs wird und nicht zum Showstopper.

Als strategischer IT-Partner halten wir nichts von Pauschallösungen. Denn Sie sind kein Pauschalunternehmen. Ganz ernsthaft: Ob eine klassische 3-Tier-Architektur, eine hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) oder doch eine Multi-Cloud-Lösung für Sie infrage kommt darf nur von einem Punkt abhängen: Ihrer Unternehmensstrategie. Sie gilt es für uns erst einmal kennenzulernen und zu verstehen – deshalb tauschen wir uns mit Ihnen über zentrale Fragen aus wie:

  • Welches Unternehmenswachstum planen Sie in den nächsten 3-5 Jahren?
  • Welche Anwendungsfälle müssen in ihrem Unternehmen berücksichtigt werden?
  • Welche unterschiedlichen Ansprüche stellen Sie an die Ausfallsicherheit einzelner Systeme?
  • Welche Geschäftsprozesse und -bereiche sind für Sie besonders erfolgskritisch?
  • Wie steht es um den Status quo Ihrer Server- und Storage-Systeme?
  • Wie viele unterschiedliche Standorte gilt es zu berücksichtigen?
  • Wie hoch sind die Anforderungen an die IT-Sicherheit Ihrer Systeme?

Wenn wir gemeinsam Antworten auf diese und weitere zentrale Fragen Ihrer Unternehmensstrategie gefunden haben, sprechen unsere zertifizierten Consultants mit Ihnen über konkrete Szenarien, die zum Treiber Ihres Unternehmenserfolgs werden.

Leitfragen

Im weiten IT-Umfeld Server & Storage begegnen uns immer wieder ähnliche Fragen. Wir möchten Ihnen gerne Antworten geben und laden Sie dazu ein, Ihre Fragen an uns weiterzugeben.
Was unterscheidet 3-Tier-Architekturen von HCI-Umgebungen?

Die 3-Tier-Architektur wird häufig auch als “klassische” oder “traditionelle” Server-Storage-Lösung bezeichnet. Sie besteht aus drei unterschiedlichen Ebenen, auch tiers genannt: Servern, Netzwerkkomponenten und Storage-Systemen. Meistens werden die unterschiedlichen Ebenen auch mit unterschiedlichen Herstellern umgesetzt. Hyperkonvergenten Infrastrukturen (HCI) sind dagegen Software-definiert: Hier werden diese relevanten Kernkomponenten der IT-Infrastruktur miteinander verschmolzen. So werden Server, Storage und Netzwerk zu einem einzigen System zusammengeführt und in einer einzelnen Managementkonsole abgebildet. Dementsprechend stammen hier alle Komponenten meist auch von einem Hersteller.

Wie lange hält meine Serverhardware?

Darauf gibt es leider keine pauschale Antwort. Klar gibt uns die Garantie des Herstellers grundsätzlich erst einmal eine Laufzeit vor. Das sind meist drei bis fünf Jahre, und daran müssen wir uns orientieren. Aber die Entscheidung, ob und wann ein Server ausgetauscht werden muss, hängt von deutlich mehr Faktoren ab als vom Lebenszyklus oder einer Garantie, die ich im Zweifelsfall auch einfach auf fünf bis sieben Jahre verlängern kann, wenn es sinnvoll ist. Zentral geht es dabei um die Frage nach den Anforderungen. Wir haben dieses Thema ausführlich für Sie in unserem IT-Kompetenzzentrum beleuchtet. Im Experteninterview: “Der läuft noch?! Wann sollte ich einen Server austauschen?”

Sollte ich meine Workloads bzw. Daten in die Cloud auslagern?

Vorweg ganz klar: Der Trend geht zunehmend Richtung Cloud. Das verwundert auch erst einmal nicht, denn die Cloud verspricht erst einmal eine ganze Menge:

  • Flexibilität
  • Skalierbarkeit
  • Ressourcen- und Kostenersparnis
  • geringe Administrationsaufwände
  • nahezu 100% Erreichbarkeit

Also? Nicht lange überlegen und ab in die Cloud? Von wegen. Ob eine Auslagerung für Sie und Ihr Unternehmen Sinn macht kann und darf niemals pauschal beantwortet werden. Sie müssen sich im Vorfeld entlang Ihrer Unternehmensstrategie nicht nur Gedanken darüber machen, welche Daten bzw. Workloads überhaupt ausgelagert werden können oder sollen. Sie müssen sich vor allem auch im Klaren darüber sein, wie hoch die Sensibilität der Daten einzuordnen ist. Je höher etwa die Anforderungen aus Governance-, Compliance- und Security-Perspektive an Sie sind desto eher wird für Sie eine private Cloud oder eine On-Premise-Strategie in den Fokus rücken – um nur eins von vielen Szenarien zu zeichnen. Doch ganz egal welches Szenario Sie ins Auge fassen:

  • Public Cloud: alle Daten sind ausgelagert und bei einem Provider gehostet
  • Hybrid Cloud: Daten sind teilweise ausgelagert und gehostet, teilweise lokal verfügbar
  • Private Cloud: lokale Infrastruktur, teilweise via Internet zugänglich

Sie müssen immer bedenken: Sie haben nicht mehr die 100 prozentige Hoheit über Ihre Daten und Workloads. Darüber hinaus gilt es bei allen Vorteilen weitere Aspekte abzuwägen:

  • Kostenfaktor
  • je nach Anwendung: erhöhter Migrationsaufwand in die Cloud
  • ein Cloud-Umzug oder -Ausstieg ist hinsichtlich Zeit- und Kostenaufwänden nicht zu unterschätzen

Fazit:
Die Realität zeigt, dass Stand heute die optimale Lösung meist in einem optimalen Mix liegt, der das beste aus zwei Welten vereint. Das heißt: Vor allem hybride Szenarien sind gefragter denn je – ohne, dass das eigene Datacenter seine Bedeutung verliert. Sowohl HCI-Systeme als auch 3-Tier-Systeme lassen sich mittlerweile wunderbar an verschiedenste Cloudprovider wie Azure/AWS etc. anbinden. Was es für eine sinnvolle Strategie jedoch braucht, ist Erfahrung. Denn eine erfolgreiche Umsetzung bzw. Modernisierung ist gerade in historisch gewachsenen Infrastrukturen nur mit hoher Fachexpertise und strategischer Planung möglich. Blind auf die Cloud-Vorteile zu vertrauen und zu hoffen, dass alles so weiterläuft wie in der lokalen Umgebung gewohnt, ist naiv.

Wie kann ich sicherstellen, dass meine Daten dauerhaft verfügbar sind?

Völlig unabhängig von Ihrer Backup-Strategie, die natürlich auch eine Verfügbarkeit Ihrer Daten sicherstellen muss, müssen wir auch im Bereich Server & Storage immer über Ausfallszenarien sprechen. Eine zentrale Frage, die es dabei zu lösen gilt heißt: Wie kann ich meine Daten hochredundant verfügbar halten? Und zwar je nach Anforderung:

  • von Hardware zu Hardware
  • von Raum zu Raum
  • von Standort zu Standort
  • von Land zu Land

Die optimale Lösung für Sie hängt erneut primär von Ihrer Unternehmensstrategie ab. Sowohl hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) als auch Replica-Lösungen oder Hybrid-Cloud-Szenarien sind in solchen Fragestellungen denkbar, aber nicht jede Lösung für Sie sinnvoll. Um die richtige Lösung für sich zu finden, können Sie sich unter anderem an folgenden Fragen orientieren:

  • Müssen Daten in Echtzeit verfügbar sein?
  • Kann ich ein Time Gap akzeptieren?
  • Wenn ich über Landesgrenzen spreche: Bin ich cloudfähig?
  • Bis hin zu: Was ist mir die Verfügbarkeit wert?
Was sind Snapshots und Replicas?

Ein Snapshot ist eine Momentaufnahme einer virtuellen Instanz, auf die Sie immer wieder zurückspringen können. Alle Daten, die zwischen dem Zeitpunkt des Snapshot bis zum Jetzt gespeichert wurden, gehen dabei verloren bzw. werden beim Rückgriff auf den Snapshot bewusst verworfen. Immer mehr Storagesysteme begünstigen solche Snaphot-Lösungen, das heißt sie sind zunehmend darauf ausgelegt. Auch aktuelle Backup-Lösungen bauen vermehrt auf Snapshots auf. Wichtig ist jedoch: Ein Snapshot ist KEIN Backup wie es häufig angenommen wird. Snapshots werden lediglich unter anderem als Hilfsmittel für Backup- und Desaster Recovery Szenarien genutzt. Aus einem Snapshot kann beispielsweise auch ein unabhängiger Clone erstellt werden, um etwa Test- und Entwicklungsumgebungen zu realisieren.

Replicas dagegen erstellen in vordefinierten Zeiträumen automatische eine Kopie, ein Replikat, Ihrer Daten. Die meisten Replicatools nutzen dafür tatsächlich auch Snapshots. Im Unterschied zu den „Momentaufnahmen“ werden die Replikate jedoch auf ein anderes Speichersystem oder einen anderen Standort repliziert – und nicht auf dasselbe System. Der Vorteil: Replikate können dadurch sowohl einen Medienausfall als auch den Ausfall eines ganzen Speichersystems überstehen. Der Nachteil: mögliche Mehrkosten für die Investition in ein weiteres Speichersystem.

Welcher Hypervisor ist der beste?

Auch wenn diese Frage häufig gestellt wird: eine einheitliche Antwort darauf wird es nie geben. Ob ESXi von VMware, Hyper-V von Microsoft, AHV von Nutanix oder Citrix Hypervisor: Unsere Erfahrung zeigt, dass es zunächst häufig Sinn macht, völlig unabhängig von Herstellern in Lösungen zu denken, die Ihrer Unternehmensstrategie dienen. Unsere Erfahrung und Expertise erstreckt sich über alle marktführenden Hersteller, doch diese dürfen nie im Fokus der Überlegungen stehen.

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