WLAN hakt? Jetzt Checkliste abarbeiten

von Nico Sahm
03. August 2022
3 Minuten zu lesen
Autor
Nico Sahm
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Kategorien:
  • Netzwerk & Firewall

Worum geht`s?

Was gibt es Schlimmeres als nicht funktionierendes WLAN? In Unternehmen, die bereits voll cloudbasiert arbeiten, wahrscheinlich nicht viel. Ist ihr WLAN perfekt installiert, dann erleichtert eine Cloud-Lösung viele Arbeitsprozesse – hakt es, ist es instabil oder in manchen Räumen ihres Gebäudes gar nicht vorhanden, dann kann schlechtes oder langsames WLAN zu Wutausbrüchen auf der Tastatur führen.

Jetzt Checkliste abarbeiten

Dabei könnte die WLAN-Probleme vielleicht schon mit kleinen Handgriffen gelöst werden. Hier ein paar Tipps & Tricks:  

Internetbandbreite 

Bevor wir starten, muss als erstes die Frage gestellt werden: ist Ihre Bandbreite der Internetleitung überhaupt für ihre Bedürfnisse ausgelegt? Wenn nicht, dann geben Sie nicht der WLAN-Verbindung die Schuld. Egal wie professionell die WLAN-Infrastruktur ist, die Verbindung kann nur so schnell sein, wie es die Leitung möglich macht. 

Passende Ausrüstung 

Als nächstes sollten Sie checken, ob Sie die passende Hardware für Ihre Bedürfnisse haben. Sind die Kabel leistungsstark genug?
Haben Sie die richtigen Switche verbaut? Werden die Access Points (AP’s) mit genügend Power (PoE) versorgt? Was haben sie für einen WLAN-Router? Dieser Standard sollte mindestens gegeben sein: 

  • Kupferkabel mindestens Standard Cat5e 
  • Switches mindestens Gigabitfähig 
  • PoE Standard mindestens PoE+ (30 Watt)

Platzierung & Einstellung der Access Points 

  • Je weitläufiger die Infrastruktur Ihres Unternehmens, desto mehr Access Points (Zwischen-Antennen, die das Signal ausstrahlen) benötigen Sie. Aber sind diese auch an den perfekten Orten installiert und auch richtig konfiguriert? 
  • Oft eignet sich die Installation der AP’s zentral unter der Decke oder an der Wand, da so viele Störgegenstände umgehen werden können und der Abstrahlwinkel der Access Points so optimal genutzt wird.
  • Einstellung der Strahlung 
  • Je nachdem wie die Gegebenheiten Ihrer Räume sind (hängt der AP zum Beispiel in einem schlauchförmigen Büro), kann der AP auch spitz als breit das Signal verbreiten. 
  • 2,4 GHz oder 5 GHz Frequenzband
  • Diese beiden Begriffe haben Sie bestimmt schon mal gesehen. Hier bedeutet höhere Zahl, nicht gleichzeitig die bessere Lösung. Für ältere Clients wie Scanner im Logistikbereich ist die Aktivierung des 2,4 GHz Bandes oft erforderlich. Gleichzeitig ist hier die Anzahl der nutzbaren Kanäle eingeschränkt sodass aktuelle Clients alle 5 GHz unterstützen. Achten Sie bei beiden Frequenzbändern auf die richtigen Kanal-Einstellungen um Störungen durch Kanalüberschneidungen zu vermeiden.   

Passende Anzahl der Access Points 

  • Wenn Sie gewährleisten können, dass Ihre AP’s an den richtigen Orten platziert wurden und die Verbindung immer noch hakt, dann schauen Sie sich einmal an, ob nicht zu viele User mit den jeweiligen AP’s verbunden sind. Große Konferenz- und Besprechungsräume sind häufige Opfer einer zu hohen Clientdichte für einen Accesspoint. 

Störhindernisse 

  • Den letzten Punkt kennen wir auch aus unserem privaten Leben: Sind die AP’s so platziert, dass keine Störgeräte in unmittelbarer Nähe die Verbindung stören? 
  • Das können sein: Mikrowellen, Wände (auch Glaswände), Metallträger oder auch volle Lagerregale.

WLAN-Dokumentation durchführen

Gerne helfen wir Ihnen aber auch bei der Einrichtung Ihres WLAN Netzwerks weiter. Mit unserer professionellen WLAN-Dokumentation leuchten wir bei Bedarf Ihr komplettes Unternehmen aus und ermitteln so die perfekten Standorte für Ihre AP’s und beraten Sie gerne für die passende Hardware. 

Beispiel einer WLAN-Ausleuchtung / WLAN Planung:



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