TechNight am 15. Oktober 2026 in Siegen

Digitale Souveränität zum Anfassen

Ein Praxisabend für IT-Entscheider und IT-Fachkräfte. Gemeinsam mit Rohde & Schwarz und STACKIT zeigen wir eine EU-souveräne IT-Umgebung, die funktioniert. Vom Linux-Arbeitsplatz über das Netzwerk bis in die deutsche Cloud. Live, mit ehrlichen Antworten, auch wenn es mal unbequem wird.

30 Plätze

kostenfreie Teilnahme, bewusst klein gehalten

15. Oktober, 16 Uhr

drei Themenblöcke, Live-Demos, Essen & Networking

IT-Fachkräfte

Public Sector, KRITIS, regulierte Unternehmen, Mittelstand

connecT AG, Siegen

vor Ort, im inspirierenden TechNight-Format

Die Abhängigkeit ist längst da. Wie gehen Sie damit um?

Neun von zehn Unternehmen, die digitale Technologien aus dem Ausland beziehen, sehen sich davon abhängig. Fielen diese Importe weg, wären ganze 4 Prozent dauerhaft überlebensfähig.*

Das Ob ist damit geklärt. Interessant ist die nächste Frage: Welche Abhängigkeiten wollen Sie tragen, und welche wollen Sie aktiv steuern? Beim Arbeitsplatz. Im Netzwerk. In der Cloud.

Darum geht es an diesem Abend. Wir haben eine souveräne IT-Umgebung für die TechNight real aufgebaut: Linux-Client, Nextcloud, Proxmox, FreeIPA, offene Firewall, LANCOM-Netzwerk von Rohde & Schwarz, STACKIT-Cloud. Alles im Betrieb, alles zum Anfassen, alles zum Hinterfragen.

* Bitkom-Studie „Digitale Souveränität", 2025

Damit wir uns richtig verstehen

  • Kein Webinar mit 200 stummgeschalteten Teilnehmern
  • Keine Folienschlacht aus dem Herstellermarketing
  • Kein politischer Debattierabend über Souveränität
  • Laufende Systeme, die Menschen dabei, die sie betreiben, und ehrliche Antworten auch dort, wo Open Source und EU-Alternativen an ihre Grenzen stoßen.

Ein Abend, drei Perspektiven

Souveränität ist eine klare Architekturfrage. Welche Systeme kontrollieren Sie selbst? Wo entstehen die kritischen Abhängigkeiten? Und welche Alternativen halten dem Betriebsalltag stand? Der Abend beantwortet das entlang der gesamten Kette, vom Arbeitsplatz über das Netzwerk bis in die Cloud. Eine souveräne Schicht bringt wenig, solange die darunter fremdbestimmt bleibt.

Einheit 1 · connecT

Der souveräne Arbeitsplatz – live

Linux-Client, freie Office-Umgebung, Nextcloud, Proxmox, FreeIPA und Firewall: Sie sehen den kompletten Stack im laufenden Betrieb. Dazu führen wir die Diskussion, die sonst gern ausgespart bleibt. Was ist für Anwender heute realistisch? Wo hakt es noch? Und wie viel Change Management steckt in so einem Umstieg?

Das sehen Sie live
  • Arbeiten am Linux-Büro-Client mit freier Office-Umgebung
  • Dateiablage und Zusammenarbeit über Nextcloud
  • Proxmox auf Debian-Basis: VMs, Cluster, Backup-Konzept
  • Identitäten und Rollen in FreeIPA, Regelwerk der offenen Firewall
Einheit 2 · Rohde & Schwarz

Souveräne Netzwerke aus Europa

Jede Schicht darüber steht und fällt mit dem Netzwerk. Rohde & Schwarz baut dieses Fundament als deutscher Hersteller mit eigenem Betriebssystem, eigener Entwicklung und Support aus Deutschland. Seit Juli 2026 sind Netzwerk- und Security-Geschäft im Konzern unter einem Dach zusammengeführt. In diesem Block sehen Sie, was das für Segmentierung, Verschlüsselung und Zulassungsanforderungen konkret bedeutet.

Das nehmen Sie mit
  • Warum das Netzwerk der Souveränitätskern jeder Architektur ist
  • Security built-in: VPN, WPA3 Enterprise, Unified Firewalls
  • Use Cases für Public Sector, KRITIS und OT: Vernetzung, Segmentierung, Edge
  • Migration ohne Bruch: wie sich gewachsene Netze schrittweise umstellen lassen
Einheit 3 · STACKIT

Die deutsche Cloud im Architektur-Check

uch souveräne Architekturen brauchen Cloud. Die Kunst liegt darin, Workloads bewusst dort zu platzieren, wo Kontrolle, Datenschutz, Compliance und Wirtschaftlichkeit zusammenpassen. STACKIT betreibt seine Rechenzentren in Deutschland und zeigt, wie sich ein deutscher Hyperscaler in eine hybride Zielarchitektur einfügt.

Das nehmen Sie mit
  • Wann eine deutsche Cloud die richtige Wahl ist, und wann Sie besser die Finger davon lassen
  • Typische Szenarien: Backup & Disaster Recovery, regulierte Workloads
  • Hybride Architekturen mit Datenhoheit im europäischen Rechtsraum
  • Exit und Portabilität: wie Sie sich nicht die nächste Abhängigkeit einkaufen

Was Sie am Ende des Abends wissen

Klarheit über Abhängigkeiten

Sie können benennen, wo in Client, Identity, Netzwerk und Cloud Ihre kritischen Punkte liegen. Und welche davon Sie tatsächlich im Griff haben.

Alternativen realistisch bewerten

Sie haben die Bausteine im echten Betrieb gesehen, einschließlich der Stellen, an denen wir selbst noch nachjustieren.

Ein konkreter Einstiegspunkt

Sie fahren mit einer Idee nach Hause, wo ein Pilot in Ihrem Haus ansetzen könnte. Klein genug, um ihn im nächsten Monat zu starten.

Der Abend

Fünf Stunden, drei Themenblöcke, viel Raum für Fragen und zwischendurch gutes Essen.

Uhrzeit Slot
16:00Ankommen & erste Gespräche
Empfang, Snacks, Orientierung an den Demo-Stationen
16:30Begrüßung & Einordnung
Warum digitale Souveränität jetzt relevant ist: Regulierung, Lieferketten, Geopolitik
16:45
connecT: Souveräne Infrastruktur live
Client, Collaboration, Identity, Server, Firewall im Betrieb
17:45Fragen & Diskussion
Was geht heute schon? Wo liegen die Grenzen?
18:00
LANCOM: Souveräne IT-Netzwerke
Resiliente, europäische Netzwerkinfrastrukturen für Public, KRITIS und OT
18:45Essen & Networking
Austausch mit connecT, Rohde & Schwarz, STACKIT und den anderen Teilnehmenden
19:30
STACKIT: Souveräne Cloud-Szenarien
Deutscher Hyperscaler für regulierte Workloads und hybride Architekturen
20:15Infrastruktur zum Anfassen
Offener Rundgang an den Demo-Stationen: Linux-Client, Nextcloud, Proxmox, FreeIPA, Firewall, Netzwerk, Cloud-Anbindung
20:45Abschlussrunde
Offene Fragen, Takeaways, nächste Schritte
ab 21:00Offenes Networking
Ausklang bei Getränken und Gesprächen

Jetzt Teilnahme sichern

Demo-Stationen, an denen Sie selbst Hand anlegen, und Gespräche, in denen jede Frage Raum bekommt, funktionieren nur in kleiner Runde. Deshalb halten wir die Teilnehmerzahl bei 30 Gästen.

Aktuell 28 von 30 Plätzen frei!

  • Gebucht

    0%

Für wen die TechNight gedacht ist

Sie sind richtig, wenn Sie …

  • die kritischen Abhängigkeiten Ihrer IT-Landschaft belastbar benennen wollen
  • wissen wollen, welche Open-Source- und EU-Alternativen den Praxistest bestehen
  • Anforderungen aus NIS2, DSGVO, ISMS oder KRITIS technisch nachweisbar erfüllen müssen
  • einen realistischen Einstieg suchen, vom ersten Piloten bis zur Zielarchitektur
  • lieber Infrastruktur sehen als Hochglanzfolien

Gut zu wissen
Die TechNight richtet sich an IT-Entscheider und IT-Fachkräfte aus dem Public Sector, von KRITIS-Betreibern, aus regulierten Unternehmen und mittelständischen Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Verfügbarkeit.

Tipp: Kommen Sie im Tandem, eine Person aus der Entscheidung, eine aus dem Betrieb. Die Einordnung richtet sich an die eine Perspektive, die Demos an die andere. Zusammen nehmen Sie deutlich mehr mit.

Jetzt Platz anfragen

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weil die Plätze begrenzt sind, schauen wir uns jede Anfrage kurz an und bestätigen Ihnen die Teilnahme persönlich per E-Mail.

  • Kostenfrei & unverbindlich anfragen
  • Live-Demos statt Standardpräsentation
  • Essen, Getränke & Networking inklusive
  • Persönliche Bestätigung innerhalb von drei Werktagen

Aktuell 28 von 30 Plätzen frei!

„Wir werden seit zwei Jahren gefragt, ob Souveränität in der Praxis funktioniert. Irgendwann haben wir aufgehört zu antworten und angefangen, es aufzubauen. Jetzt steht es, und Sie können es sich ansehen.“

David Zinzius, Managing Consultant | connecT AG
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Häufige Fragen

Klartext zu den typischen Rückfragen.