Privilegierte Konten sicher verwalten – ohne unnötige Komplexität.

PAM – Privileged Access Management – schützt die Konten mit den höchsten Rechten: Admins, Serviceaccounts, Maschinen und Dienstleister. Nicht durch mehr Bürokratie, sondern durch klare Kontrolle, Just-in-Time-Rechte und vollständige Nachvollziehbarkeit – in IT und OT.

Die gefährlichste Lücke in IT und OT ist unbeaufsichtigtes Vertrauen

Angriffe starten heute selten mit „High-Tech". Sie starten mit gültigen Zugangsdaten und eskalieren über privilegierte Konten. Wird ein solches Konto unkontrolliert genutzt, reicht ein einziger Fehler, ein kompromittierter Dienstleister oder ein gestohlener Admin-Login, um kritische Systeme zu übernehmen.

#1 Einstiegspunkt

Gestohlene Zugangsdaten sind der häufigste Startpunkt erfolgreicher Angriffe – oft gegen privilegierte Konten.

74 % menschliches Versagen

Fehler, übermäßige Rechte, Missbrauch oder Social Engineering bilden die Grundlage der meisten Sicherheitsvorfälle.

50 % Täuschungsmanöver

Social Engineering trifft nicht nur Anwender:innen. Es zielt auf Admins, Servicekonten und externe Wartungszugänge.

Der Spagat in der IT/OT-Verantwortung

IT-Teams sollen gleichzeitig Stabilität sichern, Projekte liefern und Sicherheitsrisiken senken – bei knappen Ressourcen und steigenden Anforderungen. In OT-Umgebungen kommt hinzu: Systeme dürfen nicht stillstehen, Änderungen sind riskant, Verantwortlichkeiten verteilt. Dort entstehen die typischen PAM-Lücken.

Geteilte Credentials

Admin-Passwörter werden geteilt, weil es schnell gehen muss. Das verhindert saubere Verantwortlichkeit und macht Diebstahl leicht.

Dienstleister-Zugriffe ohne Spur

Externe benötigen Zugriff – aber oft dauerhaft, über VPN, mit eigenen AD-Accounts und ohne belastbare Nachverfolgung.

OT & Legacy als blinde Flecken

Produktionssysteme laufen „wie sie laufen". Privilegierte Zugriffe sind nötig, aber selten sauber geregelt oder auditierbar.

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Wenn ein Angreifer privilegiert ist, ist er nicht mehr aufzuhalten. PAM schließt dieses Fenster.

Das WALLIX PAM Prinzip:
Vertrauen mit Technologie ergänzen

PAM ist keine weitere „Security-Schicht", sondern ein Kontrollsystem für den mächtigsten Teil Ihrer Infrastruktur. Drei Bausteine machen den Unterschied.

Session Manager Die Kontrolle

Stellen Sie sich einen Flugschreiber für Ihre kritischen Systeme vor. Jede privilegierte Sitzung wird freigegeben, überwacht und dokumentiert – live und im Nachgang.

  • Echtzeit-Überwachung & Session-Recording
  • Alarmierung bei Auffälligkeiten, auf Wunsch mit automatischem Abbruch
  • Lückenlose Audit-Nachvollziehbarkeit: wer, wann, warum, was

Nutzen: Sie gewinnen Transparenz über privilegierte Aktivitäten – und verhindern Eskalation, bevor sie entsteht.

Password Manager Der Tresor

Privilegierte Passwörter gehören nicht in Köpfe, Dateien oder Tickets. Admins authentifizieren sich am PAM. Das System stellt die Credentials im Hintergrund bereit und rotiert sie automatisch.

  • Automatische Rotation nach Zeit oder Nutzung
  • Verschlüsselter Vault für Menschen- und Maschinen-Accounts
  • Kein Weitergeben, kein Wiederverwenden, kein „Ex-Mitarbeiter-Risiko“

Nutzen: Gestohlene Passwörter verlieren ihren Wert – weil sie nicht sichtbar sind und sich dauerhaft ändern.

Remote Access Die Pforte

Externe Wartung ist Alltag. PAM macht sie kontrollierbar: Zugriff per Browser, zeitlich begrenzt, ohne direkten Netz-Eintritt und ohne dauerhaft neue AD-Konten.

  • Browser-basierter Zugang (HTML5), ohne Client-Installationen
  • Just-in-Time-Rechte mit klarer Verantwortlichkeit
  • Zero-Trust-Mechanik: Zugriff ohne Credential-Offenlegung

Nutzen: Dienstleister bleiben arbeitsfähig. Ihr Netz bleibt geschützt und jede Aktion nachvollziehbar.

Privilegierte Risiken sichtbar machen – in einem Schritt.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre kritischen Konten, Dienstleisterzugriffe und OT-Schnittstellen. Sie bekommen eine klare Einschätzung, wo die größten Hebel liegen und wie ein schlanker PAM-Einstieg aussieht – als Pilot oder im laufenden Betrieb.

Unsere Kernleistungen für wirksames PAM

Technik ist die Basis. Wirksam wird PAM erst, wenn Governance, Betrieb und Lebenszyklen sauber laufen. Das übernehmen wir – abgestimmt auf Ihre Ressourcen und Ihre Sicherheitsziele.

Gelebte Governance als Service

Wir implementieren nicht nur PAM – wir sorgen dafür, dass es dauerhaft wirkt. connecT übernimmt auf Wunsch das operative Management Ihrer PAM-Umgebung: Regeln pflegen, Zugriffe steuern, Sessions überwachen und Audits vorbereiten. So wird PAM zur Sicherheitsroutine statt zum Projekt-Denkmal.

  • Lifecycle Management
    Berechtigungen sauber steuern: von Onboarding interner Teams und externer Partner bis zur sicheren Deaktivierung nach Aufgabenende.
  • Aktive Überwachung
    Privilegierte Sessions werden geprüft – auffällige Muster früh erkannt. Zero Trust wird gelebte Praxis statt Theorie.
  • Audit-Ready Reporting
    Verständliche Reports für ISO 27001, NIS-2, IEC 62443 und interne Revisionen – ohne Zusatzaufwand in Ihrem Team.

Vorsprung durch PAM mit connecT

PAM reduziert nicht nur Risiko. Es schafft Ordnung in einem Bereich, der historisch gewachsen und meist schlecht steuerbar ist – privilegierter Zugriff. Das Ergebnis: mehr Sicherheit und weniger operative Reibung.

Angriffsfläche gezielt reduzieren

Privilegierte Konten sind der schnellste Weg zu kritischen Systemen. PAM verhindert Missbrauch und laterale Bewegungen.

Revisionssicherheit schaffen

Jede privilegierte Aktion ist beweisbar. Audits werden planbar, nicht nervös.

Fokus fürs Wesentliche gewinnen

Admin-Teams verschwenden weniger Zeit mit Passwort-Themen und Ad-hoc-Freigaben.

Zero Trust real umsetzen

Least-Privilege und Just-in-Time werden Teil des Betriebs, nicht nur ein Zielbild.

OT stabil absichern

Sichere Zugriffe ohne Umbau von Produktionssystemen oder Prozessbrüche.

Dienstleister sauber integrieren

Externe erhalten Zugriff ohne AD-Wildwuchs, ohne Passwörter, ohne „Dauer-VPN“.

Service- & Maschinenkonten absichern

Automatisierte Prozesse bekommen sichere Credentials – keine Klartext-Passwörter in Skripten, keine stillen Hintertüren.

Verantwortung klar zuweisen

PAM macht aus „jeder kann alles“ wieder eindeutige Zuständigkeit: wer hat wann privilegiert gehandelt – und warum.

Privilegierte Zugriffe einmal sauber sichtbar machen?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihre privilegierten Risiken liegen, welche Systeme zuerst geschützt werden sollten und wie ein schlanker Einstieg aussieht – als Pilot oder direkt als Managed Service. Klar, pragmatisch, ohne Verkaufsnebel.