Die gefährlichste Lücke in IT und OT ist unbeaufsichtigtes Vertrauen
Angriffe starten heute selten mit „High-Tech". Sie starten mit gültigen Zugangsdaten und eskalieren über privilegierte Konten. Wird ein solches Konto unkontrolliert genutzt, reicht ein einziger Fehler, ein kompromittierter Dienstleister oder ein gestohlener Admin-Login, um kritische Systeme zu übernehmen.
Gestohlene Zugangsdaten sind der häufigste Startpunkt erfolgreicher Angriffe – oft gegen privilegierte Konten.
Fehler, übermäßige Rechte, Missbrauch oder Social Engineering bilden die Grundlage der meisten Sicherheitsvorfälle.
Social Engineering trifft nicht nur Anwender:innen. Es zielt auf Admins, Servicekonten und externe Wartungszugänge.
Der Spagat in der IT/OT-Verantwortung
IT-Teams sollen gleichzeitig Stabilität sichern, Projekte liefern und Sicherheitsrisiken senken – bei knappen Ressourcen und steigenden Anforderungen. In OT-Umgebungen kommt hinzu: Systeme dürfen nicht stillstehen, Änderungen sind riskant, Verantwortlichkeiten verteilt. Dort entstehen die typischen PAM-Lücken.
Geteilte Credentials
Admin-Passwörter werden geteilt, weil es schnell gehen muss. Das verhindert saubere Verantwortlichkeit und macht Diebstahl leicht.
Dienstleister-Zugriffe ohne Spur
Externe benötigen Zugriff – aber oft dauerhaft, über VPN, mit eigenen AD-Accounts und ohne belastbare Nachverfolgung.
OT & Legacy als blinde Flecken
Produktionssysteme laufen „wie sie laufen". Privilegierte Zugriffe sind nötig, aber selten sauber geregelt oder auditierbar.
Wenn ein Angreifer privilegiert ist, ist er nicht mehr aufzuhalten. PAM schließt dieses Fenster.
Das WALLIX PAM Prinzip:
Vertrauen mit Technologie ergänzen
PAM ist keine weitere „Security-Schicht", sondern ein Kontrollsystem für den mächtigsten Teil Ihrer Infrastruktur. Drei Bausteine machen den Unterschied.
Stellen Sie sich einen Flugschreiber für Ihre kritischen Systeme vor. Jede privilegierte Sitzung wird freigegeben, überwacht und dokumentiert – live und im Nachgang.
Nutzen: Sie gewinnen Transparenz über privilegierte Aktivitäten – und verhindern Eskalation, bevor sie entsteht.
Privilegierte Passwörter gehören nicht in Köpfe, Dateien oder Tickets. Admins authentifizieren sich am PAM. Das System stellt die Credentials im Hintergrund bereit und rotiert sie automatisch.
Nutzen: Gestohlene Passwörter verlieren ihren Wert – weil sie nicht sichtbar sind und sich dauerhaft ändern.
Externe Wartung ist Alltag. PAM macht sie kontrollierbar: Zugriff per Browser, zeitlich begrenzt, ohne direkten Netz-Eintritt und ohne dauerhaft neue AD-Konten.
Nutzen: Dienstleister bleiben arbeitsfähig. Ihr Netz bleibt geschützt und jede Aktion nachvollziehbar.
Privilegierte Risiken sichtbar machen – in einem Schritt.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre kritischen Konten, Dienstleisterzugriffe und OT-Schnittstellen. Sie bekommen eine klare Einschätzung, wo die größten Hebel liegen und wie ein schlanker PAM-Einstieg aussieht – als Pilot oder im laufenden Betrieb.
Unsere Kernleistungen für wirksames PAM
Technik ist die Basis. Wirksam wird PAM erst, wenn Governance, Betrieb und Lebenszyklen sauber laufen. Das übernehmen wir – abgestimmt auf Ihre Ressourcen und Ihre Sicherheitsziele.
Gelebte Governance als Service
Wir implementieren nicht nur PAM – wir sorgen dafür, dass es dauerhaft wirkt. connecT übernimmt auf Wunsch das operative Management Ihrer PAM-Umgebung: Regeln pflegen, Zugriffe steuern, Sessions überwachen und Audits vorbereiten. So wird PAM zur Sicherheitsroutine statt zum Projekt-Denkmal.
Vorsprung durch PAM mit connecT
PAM reduziert nicht nur Risiko. Es schafft Ordnung in einem Bereich, der historisch gewachsen und meist schlecht steuerbar ist – privilegierter Zugriff. Das Ergebnis: mehr Sicherheit und weniger operative Reibung.
Angriffsfläche gezielt reduzieren
Privilegierte Konten sind der schnellste Weg zu kritischen Systemen. PAM verhindert Missbrauch und laterale Bewegungen.
Revisionssicherheit schaffen
Jede privilegierte Aktion ist beweisbar. Audits werden planbar, nicht nervös.
Fokus fürs Wesentliche gewinnen
Admin-Teams verschwenden weniger Zeit mit Passwort-Themen und Ad-hoc-Freigaben.
Zero Trust real umsetzen
Least-Privilege und Just-in-Time werden Teil des Betriebs, nicht nur ein Zielbild.
OT stabil absichern
Sichere Zugriffe ohne Umbau von Produktionssystemen oder Prozessbrüche.
Dienstleister sauber integrieren
Externe erhalten Zugriff ohne AD-Wildwuchs, ohne Passwörter, ohne „Dauer-VPN“.
Service- & Maschinenkonten absichern
Automatisierte Prozesse bekommen sichere Credentials – keine Klartext-Passwörter in Skripten, keine stillen Hintertüren.
Verantwortung klar zuweisen
PAM macht aus „jeder kann alles“ wieder eindeutige Zuständigkeit: wer hat wann privilegiert gehandelt – und warum.
Privilegierte Zugriffe einmal sauber sichtbar machen?
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihre privilegierten Risiken liegen, welche Systeme zuerst geschützt werden sollten und wie ein schlanker Einstieg aussieht – als Pilot oder direkt als Managed Service. Klar, pragmatisch, ohne Verkaufsnebel.