Vorsicht geboten: Microsoft forciert bei Nutzern Rollout von Windows 11

von connecT Redaktion
27. März 2024
3 Minuten zu lesen
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connecT Redaktion
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Worum geht`s?

Ab dem 1. April setzt Microsoft verstärkt auf den Rollout von Windows 11. Nutzer von sogenannten „non-managed Devices“ erhalten dann eine Aufforderung, ihr Betriebssystem selbstständig auf Windows 11 zu upgraden. Was Microsoft selbst als wichtigen Schritt für sicheres und produktives Arbeiten bewertet, kann für IT-Abteilungen unangenehme Folgen haben. Wir erklären Ihnen, warum das so ist und zeigen Ihnen Auswege aus der neuen Update-Politik von Microsoft.

Zum Hintergrund

Microsoft hat in jüngster Vergangenheit mehrfach angekündigt, ab April vermehrt Einladungen für den Umstieg auf Windows 11 zu versenden. Das Besondere daran: Diese Ankündigung signalisiert eine wichtige Änderung in der Update-Politik, die IT-Fachkräfte und -Entscheider aufhorchen lassen sollte. Denn die Einladung richtet sich direkt an die Nutzer – und geht damit im Zweifelsfall an den Entscheidungen der IT vorbei.

Das Problem

Nutzer, die eine Einladung zum Wechsel auf Windows 11 erhalten, müssen selbst entscheiden, was sie machen, ohne dass sie überhaupt beurteilen können, ob ihre aktuellen Anwendungen mit dem neuen Betriebssystem kompatibel sind. Das kann Sie und Ihr Unternehmen vor echte Herausforderungen stellen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle „non-managed Devices“ auf Windows 10 Pro und Pro Workstation-Geräten. Das heißt: Alle Windows 10 Pro und Pro Workstation-Geräte, die nicht über Microsoft Intune, den Configuration Manager, Windows Autopatch, Windows Update for Business, Windows Server Update Services (WSUS) oder „ausgewählte andere Tools von Drittanbietern“ verwaltet werden, erhalten eine Einladung. Sie wird nach dem Einloggen und in der Regel nach einem Neustart angezeigt. Das Problem: Welche Drittanbieter-Tools ausgewählt sind, wird nicht näher spezifiziert.

Unser Tipp: Gehen Sie proaktiv auf Ihre Nutzer zu

Der Wechsel zu Windows 11 soll zwar vereinfacht worden sein, doch die tatsächliche Implementierung und die damit verbundenen Risiken erfordern eine gründliche Vorbereitung und Bewertung. Ein kritischer Punkt für Sie als IT-Entscheider ist daher, Ihre Nutzer aktiv zu beraten, nicht eigenständig das Upgrade auf Windows 11 durchzuführen. Stattdessen sollte der „Keep Windows 10“-Button, der diskret unten links im Upgrade-Hinweis platziert ist, gewählt werden. So können Sie sicherstellen, dass die Kompatibilität der eingesetzten Software sorgfältig geprüft und das Betriebssystemupdate koordiniert durchgeführt werden kann.

Erstellen Sie einen klaren Upgrade-Fahrplan 

Neben einer proaktiven Kommunikation empfehlen wir Ihnen vor diesem Hintergrund einen klaren Upgrade-Plan für Ihr Unternehmen. An dieser Stelle unterstützen wir Sie gerne, um Konzepte für mögliche Upgrade-Szenarien zu erarbeiten. Sprechen Sie uns an.

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